Aktuell


8.09.2017


Fotos: VVM

Am Mittwoch, 5. September fand bei «gemischten» Wetter der traditionelle  Seniorenausflug erfolgreich statt.

 360 Senioren auf der «MS Helvetia»

Der schöne Traditionsanlass wird vom Verkehrs-, der Gemeinde und dem Gewerbe-, Frauen- und dem Samariterverein Sektion Männedorf gesponsert und organisiert. Das Ziel ist, den Senioren von Männedorf ab Jahrgang 1952 einen erlebnisreichen und unvergesslichen Tag zu bescheren. Und das ist den Organisatoren auch dieses Jahr mit Sicherheit gelungen.

Die Stimmung an Bord war trotz Wolken und wenig Sonnenschein fröhlich und ungezwungen!

Der Drehorgelmann Markus Abegg war ebenfalls wiederum Teil des gelungenen Anlasses. Mit seiner antiken Drehorgel ist er schon seit mehr als 33 Jahren bei Männedorfs Seniorenausflügen dabei und erfreut die Teilnehmer immer wieder mit wohlbekannten Melodien.

Während der Fahrt  begrüsste VVM-Präsident Mario Buess und Gemeinderatspräsident André Thouvenin die gut gelaunte Reisegesellschaft und dankte allen Organisatoren.

Insgesamt engagierten sich an diesem Nachmittag 30 freiwillige Helfer, um den Senioren einige frohe und unbeschwerte Stunden zu bescheren.

Der Verkehrsverein dankt allen Helferinnen und Helfer für ihre tatkräftige Unterstützung wie für das einpacken der Einladungen, das Sponsoring des Gewerbevereins, den liebevollen Blumenschmuck, die Betreuung der gehbehinderten Senioren, die vielen Fahrdienste und vielen nicht sichtbaren Hintergrundarbeiten.

Ein grosses Dankeschön an den Kapitän und seiner ganzen Mannschaft!


18.08.2017


Foto: VVM  

What’s up am 14. slowUp in Männedorf

Am Sonntag, 24. September 2017, ab 10 bis 17 Uhr findet der 14. slowUp Zürichsee statt sowie die slowUp-Eröffnungsfeier im Fischerhüsli mit Begrüssungsworten von OK-Präsident Hans Länzlinger, Gemeindepräsident André Thouvenin und dem Gastredner Stefan Bürer, Sportmoderator SRF.

 

Das slowUp-Rezept ist so einfach wie überzeugend: Man nehme rund 30 km Strasse in einer attraktiven Landschaft, sperre sie einen Tag für den motorisierten Verkehr und sorge für ein vielseitiges Rahmenprogramm entlang der Strecke. Daraus wird ein Fest, anders als alle anderen: Jung und Alt, Familien und Singles, Bewegungsmenschen und Genussmenschen geniessen die fröhliche Stimmung im autofreien Ambiente. slowUp-Strecken sind möglichst flach. Tempo und Distanz können individuell gewählt werden. Für An- und Rückreise empfiehlt sich die eigene Muskelkraft oder der öffentliche Verkehr. Die Teilnahme ist gratis.

Eindrückliche Erfolgsgeschichte
Seit dem Start im Jahr 2000 an der Expo.02 hat slowUp ein stürmisches Wachstum erlebt. Jahr für Jahr stiegen die Zahl der Events und die Zahl der Teilnehmenden. Aus der Idee ist in kurzer Zeit ein nationaler Event geworden, einer der grössten, was die Zahl der aktiv Teilnehmenden betrifft. Über 400 000 Personen nehmen jährlich schweizweit teil.

Aktives Männedorf

Männedorf gehört zu den engagiertesten Gemeinden am rechten Seeufer, die aus dem slowUp-Projekt ein Volksfest für Teilnehmer und alle Einwohner machten. Der Verkehrsverein Männedorf organisiert seit Beginn die Logistik, Planung, das reichhaltige Stand- und Attraktionenangebot. Mit der freundlichen Hilfe der Gemeinde Männedorf und der vielen Verkehrskadetten.
Dieses Jahr findet die Eröffnungsfeier von 9.30 bis 10.00 Uhr im Fischerhüsli statt mit Begrüssungsworten von OK-Präsident Hans Länzlinger und Gemeindepräsident André Thouvenin sowie mit Gastredner Stefan Bürer, Sportmoderator SRF.

What’s up am 14. slowUp in Männedorf

1. Seestrasse 57
Bei der SIS Swiss International School erfrischen wir Gross und Klein mit kühlem Eistee. Ballone und T-Shirts warten darauf, mit auf die Fahrt genommen zu werden.

2. Schützenhaab
Hans Huber und seine Crew bieten Ihnen im Grotto Risotto bei der Schützenhaab zur Stärkung ihren feinen Risotto an.

3. Schützenhaab
Die Aufschneider – Edelster Ibérico-Schinken für Ihren Event – servieren Ihnen typisch spanische Tapas, dazu einen Rioja oder ein San Miguel, und schon sind Sie bereit für Ihre nächste Etappe.

4. Schützenhaab
Schon müde? Die Espresso-Shots von Corto Caffè – Rösterei aus Männedorf geben Ihnen den Koffein-Kick bis nach Rapperswil.

5. Schützenhaab
Tibetische Momos – Ngawang/Zurbrügg verkaufen gefüllte Teigtaschen. Vegetarisch oder mit Fleischfüllung. Diese beliebte Spezialität aus Tibet müssen Sie unbedingt probieren!

6. Eingang Kugelgasse/Seestrasse
Die Harmonie Eintracht Männedorf tritt um 11 und 13 Uhr mit einem erfrischenden Platzkonzert auf. Für den Gluscht werden Hot Dogs, Hugos und andere Getränke angeboten und wer genug Puste hat, darf sich auf verschiedenen Musikinstrumenten versuchen.

7. Haabplatz / Schiffstation
Das Spital Männedorf informiert mit begehbarem Darmmodell über die Darmkrebsvorsorge. Gratis dazu gibt es eine kleine Energiebombe. Ein kurzer Stopp lohnt sich!

8. Haabplatz / Schiffstation
Beim Haabplatz können Sie nach der ersten Etappe bei Don Gelato eine grosse Auswahl an hausgemachten Glacekreationen von Manuel Krug schlemmen. Erfrischend und fein!

9. Haabplatz / Schiffstation
Auch dieses Jahr bieten Elisabeth und Rolf vom Crêpes-Wägeli feine Crêpes mit zahlreichen Füllungen an.

10. Dorfhaab
Am Stand bei der Dorfhaab verwöhnen Sie die Singfrauen  Männedorf kulinarisch mit selbstgebackenen Köstlichkeiten und Getränken und freuen sich auf zahlreiche Besucher.

11. Löwenhaab
Lust auf ein süsses Dessert und Infos zum Fischotter-Gehege? Michi Burlet vom Fischotter-Verein bietet feine Zuckerwatte und interessante Infos zum Fischotter in Männedorf an. Versuchen Sie danach Ihr Glück am Fischotter-Glücksrad!

12. Seestrasse / Eingang Brunngasse
Die CGM (Christliche Gemeinde Männedorf) setzt Sie ins Bild: Gratis Erinnerungsfoto und Erfrischung für Leib und Seele…

13. Eingang Bergstrasse
Geniessen Sie an der Seestrasse/Bergstrasse die feinen italienischen Pizzas von «Il Peperone», Pizza-Kurier aus Männedorf … diese knusprigen Pizzas stillen Ihren Appetit.

14. Seestrasse 240
Die Fischervereinigung Männedorf kocht für alle hungrigen slowUp-Teilnehmenden und Gäste herzhafte Spaghetti und Zürichseefische, die Sie beim gemütlichen Fischerhüsli anfangs Strandweg geniessen können. Offizielle Eröffnungsfeier mit OK-Präsident Hans Länzlinger und Gemeindepräsident André Thouvenin sowie Gastredner Stefan Bürer, Sportmoderator SRF, von 9.30 bis 10 Uhr.

15. Eingang Saurenbachstrasse
Beim Seewasserwerk organisiert der Frauenverein einen Flohmarkt. Wer Lust hat, darf dort seine eigenen Flöhe, Raritäten und Kuriositäten verkaufen. Am Verpflegungsstand gibt es hausgemachte Kuchen und Hot Dogs. Für die Jüngsten wartet eine Fischete. Das Brocki ist während des slowUP geöffnet.

16. Seestrasse 320 (Spitalhaab)
Das Jugendhaus Männedorf ist am slowUp offen für alle. Es hat Platz zum Ausruhen, Billardspielen, Töggele usw. Der Kiosk ist offen und es gibt Kaffee, Gipfeli am Morgen und am Mittag/Nachmittag leckere Hot Dogs und Glaces. Im UG des Hauses hat es zwei öffentliche und rollstuhlgängige Toiletten. Das Team der Jugendarbeit freut sich auf viel Besuch!

17. Seestrasse 320 (Spitalhaab)
Das ELKI (Eltern-Kind-Zentrum Männedorf) bietet Hüpfburg, Minigolf und Kinderschminken bei schönem Wetter auf der Pfruenderhaab an.

18. Seestrasse (nach Wasserwerk Männedorf)
Here plays the music! Michael Gutzwiller von der Hirschbar und Dominik Schickli von der A&S Event System organisieren beim Blumenwagen ein tolles Konzert mit der bekannten Band Family Affair und anderen Bands aus Männedorf.

19. Strandbad / Swarovski
Machen Sie einen Stopover beim Strandbad, drehen Sie bei der Daniel Swarovski Corporation AG das Glücksrad und gewinnen Sie begehrte Swarovski-Produkte. Kulinarisch werden Kaffee, Kuchen und Mineral (mit Sitzmöglichkeit im Zelt) angeboten.
 


02.04.2017

Der neue VVM-Prospekt

Durchstöbern Sie im neuen VVM-Prospekt "Entdecken und erleben in Männedorf" das vielfältige Angebot von Männedorf.

Viele Informationen zu verschiedenste Ausflugsreisen, Karten, öffentliche Parks oder Seeanlagen, Spielplätze oder Feuerstellen finden Sie im neuen Prospekt. Sowie die Kontaktdaten der Hotels und B&B von Männedorf.

Bestellen Sie via E-Mail den Print der VVM Broschüre!

Download Prospekt

02.04.12.2017


Männedorf West
Foto: VVM

«VVM-General-versammlung 2017»

Am 11. Mai 2017 um 19 Uhr findet im Restaurant Schiff die traditionelle Generalversammlung des Verkehrsverein Männedorf statt.

119. Generalversammlung

Traktanden laut Statuten

Wir laden Sie freundlich zur Generalversammlung ein.

Unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern danken wir herzlich für die stets grosszügige Unterstützung des Verkehrsvereins!

Der Vorstand


01.02..2017


Rebberg in Männedorf
Foto: VVM

«Güggel-Schiessen, Waldlauf,
Dinner für Spinner, Valbella Skilager
und vieles mehr!»

Die Präsidenten der Männedörfler Vereine trafen sich am 10. Januar im Feuerwehr-Vereinshüsli und tauschten ihre Daten, Infos und Aktionen für dieses Jahr in einem angenehmen Rahmen offen aus.

Protokoll Vereinspräsidententreff vom 10. Januar 2017:

>>> Download pdf

 


16.12.2016


Blick von reformierter Kirche Richtung Alte Landstrasse und Bahnhofstrasse

«Der Vorstand des VVM wünscht allen ein schönes und gesundes neues Jahr!  »


Verkehrsverein Männedorf
Präsident Mario Buess
und Vorstand


16.12.2016


Vereinspräsidentenkonferenz im Fürwehrhüsli Männedorf

Einladung zur Vereinspräsidenten-
konferenz 2017

am Dienstag, 10. Januar 2017
im Feuerwehr-Vereinshüsli
Beginn: 19.30 Uhr

Es lädt ein:

Verkehrsverein Männedorf
Präsident Mario Buess
und Vorstand

Es handelt sich um ein offenes Treffen zum Gedankenaustausch unter den Vereinen. Es würde uns sehr freuen, wenn möglichst viele Vereinsvertreter anwesend sind.


30.09.2016


«Sichtkontakt mit Männedorf»
Foto: VVM

«Sichtkontakt Männedorf – Fotos aus 100 Metern Höhe»

Im Herbst letzten Jahres hat der Verkehrsverein Männedorf (VVM) einen Helikopter mit einem Profifotografen in die Lüfte gesandt.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, die neue Sicht auf Männedorf mit uns zu teilen. Es sind wunderschöne Fotos von Männedorf entstanden, welche wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Die Gratisvorführung der halbstündigen Bilderschau aus der Flugperspektive findet statt:

Dienstag, den 22. November 2016 ab 19 Uhr *
im Kino Wildenmann Männedorf
Flugaufnahmen auf Grossleinwand


Die halbstündige Show wird fachkundig kommentiert.

Anschliessend Apérobar und die Möglichkeit, Exklusiv-Fotos Ihrer Liegenschaft aus der Flugperspektive zu kaufen.
Wenn Sie für Ihre Geschäfts-Werbung, Ihre Website oder einen Kundenanlass ein eindrückliches Foto von Männedorf benötigen - wir haben es! Gerne überlassen wir Ihnen das Foto zu einem moderaten Preis.

* Bei Grossandrang führen wir eine zweite Präsentation um 20 Uhr durch!.


29.04.2016


«Es «war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte»
Res Hasler (5.v.l.) und VVM-Vorstand. 
Foto: VVM

«Eine Ära geht
  zu Ende»

21 Jahre lange amtierte Res Hasler als Präsident des Verkehrsvereins Männedorf. Damit er dem Verein trotz seines Rücktritts erhalten bleibt, haben ihn seine Nachfolger Mario Buess und Gaby Jäggi kurzerhand als Beisitzer eingesetzt.
 

Es kommt nicht oft vor, dass an der Generalversammlung des Verkehrsvereins Männedorf (VVM) geweint wird. Dieses Jahr allerdings blieb kaum ein Auge trocken, als Res Hasler seinen letzten Jahresbericht vorlas. Nach dessen 21-jähriger Präsidentschaft konnten sich die Anwesenden den Verkehrsverein ohne ihn gar nicht mehr vorstellen, wie aus den bewegenden Abschiedsworten seiner Vorstandskollegen und der ehemaligen Gemeindepräsidentin Heidi Kempin deutlich wurde. Denn Res Hasler war wahrscheinlich das präsenteste und umtriebigste Oberhaupt, das der 118 Jahre alte Verein je hatte. Oder wie es Heidi Kempin ausdrückte: “Der treueste, verdienst- und vertrauensvollste Präsident, den Männedorf je gesehen hat.”
So hat sich in Männedorf unter seiner Führung und dank seines Engagements vieles zum Schöneren verändert: Oberhalb der Boldern können Spaziergänger beim Ausruhen das Bergpanorama anhand einer Informationstafel studieren, Wetter- und Stimmungsänderungen in Männedorf lassen sich über eine Webcam live mitverfolgen, den Aufdorf-Kreisel ziert jährlich zur Weihnachtszeit ein riesiger Christbaum, an der Schifflände erinnert ein Wandbild von Maya von Rotz an die Männedörfler Künstlerin, und zwei Wetterstationen ziehen Blicke von Bahn- und Schiffsreisenden auf sich, um bloss eine Auswahl aus unzähligen Höhepunkte aus zwei Jahrzehnten Vereinsgeschichte zu nennen.
Unvergessen wird ihm sicher auch die Geschichte der Asterix-und-Obelix-Statue bleiben. Alles begann 2001 mit einer alten dreistämmigen Buche, die langsam zum morschen begann. Die Waldkooperative beschloss, sie zu fällen und übergab den Stamm dem Holzkünstler Richi Merk, der die beiden gallischen Helden daraus erschuf. So viel Freude die Statue auch bereitete, sie selbst erlebte auch einiges Leid: Einmal wurde sie nachts mit rosa Farbe übergossen, worauf sie restauriert werden musste. Dann setzten ihr Sonne und Regen zu, sodass sie sechs Jahre später erneut rundum erneuert wurde. Dieses Mal übernahm der VVM die Kosten. Und als die Statue schliesslich von Ameisen angegriffen wurde, war der Verein erneut um ihre Rettung bemüht. Seither geniessen Asterix und Obelix wieder die traumhafte Sicht auf Dorf, See und Berge.
Res Hasler bleibt im Vorstand
Die unzähligen Aktionen seien auch dank seiner Vorstandskollegen zustande gekommen, wie Res Hasler in seiner Abschiedsrede erklärte. Seinen Nachfolgern Mario Buess und Gaby Jäggi wünschte er zum Antritt ihres neuen Amtes eine ebenso tolle Zusammenarbeit und erklärte: „Nur so macht es Spass.“ Dafür, dass der Spass auch in Zukunft nicht zu kurz kommt, sorgten die neuen Co-Präsidenten, indem sie Res Hasler kurzerhand als Beisitzer zurück in den Vorstand holten. Das wird dem scheidenden Präsidenten den Rücktritt etwas leichter gemacht haben. Dass er selbst nämlich nicht bloss mit einem lachenden Auge zurücktrat, erahnten die Anwesenden, als er mit einfachen Worten in seiner gewohnt authentischen Art zurückblickte: „Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.“
Auch sein letztes Amtsjahr war noch einmal mit Höhepunkten gespickt, wie der Jahresrückblick offenbarte. Auf Anregung von Max Müller hin wurde im Zuge der Sanierung am Verenaweg der alte Brunnen vom Mühletöbeli in den alten Dorfkern versetzt: „Der Brunnen besteht aus einem wunderschönen Findling und findet an seinem neuen Standort viel mehr Beachtung“, erklärte Res Hasler die Aktion, die der VVM mit 8000 Franken unterstützt hatte. Eine Freude dürfte der Verein auch den busfahrenden Männedörflern beschert haben: Die zwei neuen Ruhebänke an den Bushaltestellen Leueplatz und alte Landstrasse werden jedenfalls gerne genutzt.
Besonders erfreut war Res Hasler über die rege Beteiligung an der Vereinspräsidentenkonferenz, bei der sich jeweils zu Jahresbeginn, die Präsidenten der hiesigen Vereine zum Austausch und zu Terminabsprachen treffen: „Erfreulich, dass in der heutigen modernen Zeit der Kontakt unter den Vereinen noch gewünscht und auch gepflegt wird.“ Dass ihm nicht nur der eigene, sondern auch alle anderen hiesigen Vereine am Herzen liegen, zeigte sein Rückblick auf den Empfang der Schützengesellschaft nach dem eidgenössischen Schützenfest im Wallis. Nachdem die Gemeinde die traditionellen Vereinsempfänge aus finanziellen Gründen nicht mehr hatte ausrichten wollen, übernahm vor einigen Jahren der VVM die Organisation. Entsprechend konnten die Schützen im November nur dank privater Sponsoren auf dem Hof von Hansruedi Rusterholz empfangen werden. „Unseres Erachtens verdient jeder Verein ein Dankeschön für die vollbrachten Leistungen“, erklärte Res Hasler dieses Engagement.
slowUp, Neuzuzügeranlass und Kreisel
Auch für die Organisation des slowUp auf dem Männedörfler Gemeindegebiet zeichnet der VVM verantwortlich. Dafür zuständig ist seit Jahren Beat Mariani, für dessen Einsatz Res Hasler seine Anerkennung ausdrückte: „Er erledigt diese Aufgabe jedes Mal mit Bravour.“ Auch bei der Durchführung des Neuzuzügeranlasses unterstützt der VVM die Gemeinde, so auch im vergangenen September. Aus Kostengründen werde der Anlass aber nur noch alle zwei Jahre organisiert, so Res Hasler. Der Vorteil: „Die Besucherzahl ist grösser – der Aufwand kleiner.“
Tradition hat inzwischen auch der Christbaum, der Jahr für Jahr den Aufdorf-Kreisel schmückt. Dieses Jahr war die Rottanne ein Geschenk von Regula Kobel-Weber. Ausserhalb der Weihnachtszeit ziert seit über einem Jahr eine Holzskulptur des Männedörfler Künstlers Richi Merk den Kreisel. Die drei Töfffahrer aus Holz werden auch 2016 die Blicke von Autofahrern und Fussgängern auf sich ziehen.
Nicht mehr abschliessend konnte der scheidende Präsident das Projekt Panorama-Tafeln. Das dazu benötigte Bildmaterial könne nur bei sonnigem und absolut dunstfreiem Wetter geschossen werden – Voraussetzungen, die sich im vergangenen Sommer nicht ergaben. Jetzt hofft er, dass er im kommenden Sommer als Beisitzer der Einweihung beiwohnen kann. Die vielen Anwesenden im rappelvollen Saal des Restaurants Bahnhof/Post wünschten es ihm von Herzen.


18.08.2015


Die Töffgruppe schmückt neu seit Mitte August den Aufdorfkreisel in Männedorf
Foto: VVM

 

VVM organisiert
die neue Kreiselgestaltung


Die Holzskulpturen "Töffgruppe" von Richi Merk schmücken den Kreisel an der Aufdorf-/Bergstrasse in Männedorf in den nächsten zwei Jahren.

Die Leere im Kreisel hat endlich ein Ende! Am Montag, 17. August brachte der Transporteur Hans Billeter die Holzskulpturen Töffgruppe des Künstlers Richi Merk nach Männedorf. Mit profesioneller Ruhe hat der Verkerhrsverein Männedorf Präsident Res Hasler alle Hebel in Bewegung gesetzt um eine neue Kreiselgestaltung zu ermöglichen.

Nachdem im Jahr 2014 beim jährlichen Wettbewerb zur Kreiselgestaltung keine Vorschläge eingereicht wurden und der Kreisel ein halbes Jahr leer stand, sind dem Gemeinderat nun gleich mehrere Vorschläge ohne vorgängige Ausschreibung zustellt worden. Der Gemeinderat hat sich schlussendlich für den Vorschlag des Verkehrsvereins Männedorf entschieden.

Es handelt sich dabei um eine farbig bemalte Töffgruppe aus Holz von Richi Merk. Die Töffgruppe besteht aus zwei Motorrädern und drei Personen. Richi Merk ist ein bekannter Holz-Kunstschaffender aus Oetwil am See und hat unter anderem die bekannte, vom Verkehrsverein Männedorf gekaufte Skulptur „Asterix und Obelix“ im Türli in Männedorf geschaffen. Die Holzskulpturen von Richi Merk sind aus Holzstämmen, die in den umliegenden Waldgebieten von Männedorf geschlagen wurden, geschaffen.

Im Dezember wird dann wie gewohnt der Christbaum des Verkehrsvereins den Kreisel schmücken. .

12.01.2015


Neuen Dorfhaab-Brunnen und Eisenplastik
Foto: VVM

 

Neuer Dorfhaab-Brunnen

Der alte, defekte Brunnen bei der Dorfhaab-Anlage am See wurde im Zusammenhang mit der Sanierung Seestrasse ersetzt.

Der Verkehrsverein Männedorf hat zusammen mit der Infrastruktur Männedorf den neuen Brunnen auf der Dorfhaab finanziert.

Das Ergebnis freut uns sehr!

Wir laden die Bevölkerung von Männedorf ein, die attraktive Anlage Dorfhaab zu besuchen.

   

03.06.2014


Die neue Webcam ist montiert und betriebsbereit!
Foto: VVM

«Verkehrsverein installiert eine neue Webcam»

Der VVM übernimmt die Kosten für eine neue Webcam. Montage am bisherigen Ort.

Zur Webcam


23.08.2013


Foto: VVM


Foto: VVM


Foto: VVM


Foto: VVM

«Einweihung der renovierten Holzskulpturen»

Hier stand lange Zeit eine drei-stämmige Buche. Sie ist in die Jahre gekommen und wird immer morscher. Aus diesem Grund beschliesst die Waldkooperative den Baum zu fällen.

Im 2001 wird der Oetwiler Holzschnitzkünstler Richi Merk gebeten, aus dem Baumstrunk mit seiner Kettensägen die beiden Gallier Asterix, Obelix und nicht zu vergessen den auf Hinkelsteine abgerichtete, weisse Zwergschnauzer Idefix zu fräsen.
Asterix und Obelix hielten erfolgreich für einige Jahre die Römer und Normannen in Schach. Aber Vandalen oder war es etwa eine Wanda? - überraschten sie im 2005 bei Nacht und Nebel und übergossen sie mit rosa Farbe. Anschliessend wurde sie wieder neu restauriert.
Über die Jahre bleiben die drei von zwei- und Vierbeinern verschont, bis Sonne, Wind und Wetter die Gallier arg verwitterten liess.
Doch nicht nur im Dorf, sondern auch im Wald ist der Verkehrsverein aktiv. Im Laufe des Sommers 2011 erneuerten der Verein dem Wetter ausgesetzten Holzstatuen. Wieder ausgeführt von Richi Merk.

«...und dann kamen sie... Heimlich, still und leise. »

Wie schon der Reporter Michel Wenzler diesen April in der Zürichsee-Zeitung schrieb:
kam die Gefahr von unten: Legionen von Ameisen machten sich über das hölzerne Ebenbild von Asterix her. Insekten und Fäulnis frassen den sonst so wachsamen Krieger von innen auf. Obelix wurde hingegen verschont.
Der Verein gab eine neue Statue in Auftrag und ersetzten, den ebenfalls in die Jahre gekommene Baumstrunk durch einen Betonsockel.
An dieser Stelle dankt der Verkehrsverein dem Betonsockel-sponsoren Urs Trachsel und dem Statuen Transporteur Hans Billeter und natürlich auch Richi Merk für Ihr Sponsoring.
Richi Merk hat ca. 1-2 Woche an einem Zederblock, der sich nicht so schnell wie Buche zersetz, im Frühsommer mit Kettensäge und Farbpinsel daran zu schaffen gemacht und seit Juni stehen sie wieder da und schauen auf das Dorf und Land hinunter.
Hoffen wir, dass die drei Gallier für die nächsten 20 Jahre Wind und Wetter trotzen können.

Der Verkehrsverein Männedorf dankt allen Beteiligten für Ihr Engagement.


01.07.2013


Foto: VVM


Foto: VVM


Foto: VVM

 

«Der letzte Empfang von einem eidgenössischen Anlass in Männedorf»

Bei strömendem Regen fanden sich ca. 140 Personen zum Empfang der Turner (Männer-& Frauenturnverein) von Männedorf um ca. 17.10 Uhr beim Leuezentrum mit Blumen, Fahnen und Banner ein. Der Verkehrsverein Männedorf organisierte in Eigenregie einen Apéro für die Ankömmlinge. Aufgrund dem Spiel der Harmonie Eintracht Männedorf HEM vom Fahnenmarsch und dem Aufgebot der fahnentragenden Vereine, wurden die Turner aus Biel begrüsst. Danach berichten die Turner über ihre sehr guten Erfolge in Biel. Nach weiteren unterhaltsamen Musikstücken durch die HEM war es im wahrsten Sinne des Wortes ein Anlass der den tristen Leuenplatz durch die vielen Jugendlichen, Aktiven und Senioren auflebte und nach dem letzten Abgang der Turner und Turnerinnen sich wieder nach 2 Stunden zum blassen Platz verwandelte.

Leider ist unsere Gemeinde nicht mehr bereit – wie anhin – derartige Anlässe, die vom Verkehrsverein organisiert und von der Gemeinde bezahlt wurden, durchzuführen.
Der Verkehrsverein betrachtet den Anlass vom 23. Juni 2013 als den letzten Empfang, da er aufgrund seiner Statuten die Mitgliederbeiträge nicht für solche Anlässe verwenden darf und eine jeweilige private Sponsorensuche auf die Dauer nicht tragbar ist. Freiwilligenarbeit und Jugendförderung sollte ein Thema in einer Gemeinde sein¸ evtl. geht der Gemeinderat nochmals über die Bücher bezüglich der alten Traditionen im Dorf.


12.06.2013


Foto: VVM

«Turnerempfang dank privater Sponsoren»

Wenn Männedörfler Vereine an grossen auswärtigen Festen oder Wettbewerben teilnehmen, werden sie bei ihrer Rückkehr feierlich empfangen. Die fahnentragende Vereine stehen bereit, die Harmonie Eintracht gibt ein Ständchen, Apéro wird serviert.  Das hat in Männedorf Tradition.

Doch mit dieser Tradition könnte es bald zu Ende sein. Denn einer der beiden Hauptverantwortlichen steigt aus. Die Gemeinde wird in Zukunft den Anlass nicht mehr bezahlen, den der Verkehrsverein Männedorf organisiert. Und dieser wiederum darf für Veranstaltungen solcherart keine Spendengelder einsetzen.

Dennoch werden die Turner, die am 23. Juni vom Eidgenössischen Turnfest in Biel nach Hause kommen, nicht auf ihren Empfang verzichten müssen. Um 17 Uhr stehen dieses Mal noch die Vereine auf dem Leue-Platz bereit. Dem Verkehrsverein ist es gelungen, drei private Sponsoren zu gewinnen. Sollte sich jedoch keine dauerhafte Lösung finden, müssen die Vereine in der Zukunft womöglich unbeachtet heimkehren.


25.04.2013

«Asterix steigen die Ameisen in den Kopf»

Asterix und Obelix hielten erfolgreich die römischen Invasoren in Schach.
Doch gegen Ameisen wirkt ihr Zaubertrank offenbar nicht: Die Insekten haben den hölzernen Asterix oberhalb von Männedorf ausgehöhlt.

Download Bericht ZSZ


04.04.2013


Asterix und Obelix vor der Restaurierung
Foto: VVM



Gut besuchte VVM GV 13 im Restaurant Schiff
Foto: VVM



Kreisel-Christbaum
Foto: VVM



Vorabendstimmung am slowUp
Foto: VVM



Alter Standort der Ortstafel (heute Svarovski)
Foto: VVM



Markgeschehen in der Partnerstadt
Freudenstadt
Foto: zVg



Markgeschehen in Männedorf
Foto: VVM


 

«Obelix verliert seinen besten Freund»

Generalversammlung des Verkehrsvereins Männedorf

Die vom Verkehrsverein Männedorf gespendete Asterix-Statue am Waldrand ist von Ameisen ausgehöhlt worden. Doch sonst war das vergangene Jahr für den Verein ein erfreuliches.

Manchmal sorgt der Verkehrsverein Männedorf (VVM) für Aufsehen, etwa wenn er – wie im letzten Jahr – für viel Geld zwei historische Wettersäulen restaurieren lässt, um sie dann der Bevölkerung wieder zur Verfügung zu stellen. Meistens aber wirkt er leise, verschönert die Gemeinde hier und dort, koordiniert die Aktivitäten der Vereine, hilft bei der Organisation des Slow-ups auf Gemeindegebiet, stellt den Kreisel-Christbaum auf und sorgt für neue Picknickplätze. So auch im Jahr 2012. In einem Jahresrückblick anlässlich der Generalversammlung letzte Woche im Männedörfler Restaurant Schiff liess Vereinspräsident Andreas Hasler die vielen Aktionen des VVM und andere Ereignisse Revue passieren.

Das wohl ärgerlichste: Nachdem der Verein die Statue von Asterix und Obelix am Waldrand vor zwei Jahren restaurieren liess, weil Sonne, Wind und Regen ihr zugesetzt hatten, muss sie nun trotzdem ersetzt werden. Dieses Mal waren es Ameisen, die den gallischen Helden das Leben schwer machten: Heimlich, still und leise hätten sie den Asterix von innen ausgehöhlt, berichtete Res Hasler. Ob sie Obelix verschonten, weil er als kleines Kind in den Zaubertrank gefallen war, ist unbekannt. Sicher ist nur: Der Verein wird eine neue Statue in Auftrag geben und der ebenfalls in die Jahre gekommene Baumstrunk durch einen Betonsockel ersetzen.

Neue Feuerstellen sind begehrt

Erfreulicher ist für den Verein die Tatsache, dass die im letzten Jahr neu erstellten Feuerstellen am Türli und bei der Waldhütte rege genutzt werden. Eine der nächsten Aktionen des Vereins wird sein, weitere Erholungsorte für die Männedörfler Bevölkerung aufzupeppen. Die Ruhebänke würden auf einen neuen Anstrich warten, sagte der Vereinspräsident.

Mit der Pflege der Blumenrabatten hat der VVM vor ein paar Jahren zwei ortsansässige Firmen beauftragt, weil für diesen Job keine freiwilligen Pensionäre mehr zur Verfügung standen. Dafür hat der Verein nun in Albert Wirz einen Chef über die beiden Wetterstationen gefunden: Er sorgt für Ordnung im Bereich der Säulen, putzt die Glasscheiben und wechselt täglich das Papier im Schreiber aus.

Zur Verschönerung der Gemeinde trägt der VVM auch mit seinem inzwischen berühmt gewordenen Kreisel-Christbaum bei. Zur Weihnachtszeit stellt er jeweils eine mehrere Meter hohe Tanne in den Aufdorf-Kreisel. Im letzten Jahr wurde sie von Doris und Charles Lanz gespendet. Einen Spender für die kommende Weihnacht sucht der Verein noch.

Neuer Standort für Ortstafel
2004 liess der VVM an den Ortseingängen grosse Tafeln aufstellen, die Besuchern nicht nur den Namen der Gemeinde verraten, sondern auch auf besondere Institutionen wie das Hallenbad und das Kino ebenso wie auf die deutsche Partnergemeinde Freudenstadt hinweist. Auch an der Seestrasse an der Grenze zu Stäfa stand eine solche Tafel. Diese wurde im Rahmen der Bauarbeiten entfernt. „Jetzt warten wir immer noch auf das Einverständnis der Firma Swarovski, sie wieder aufzustellen“, erklärte Präsident Hasler. Sollte sich nicht bald eine Lösung finden, wird sich er sich nach einem anderen Standort umsehen müssen.

Der Vereinspräsident zeigte sich beeindruckt vom Wohlwollen der ansässigen Firmen und Banken, der Bevölkerung und der Gemeinde, die den Verein mit Beiträgen, Spenden und Treue unterstützen. Auch vereinsintern gab es einigen Grund zum Dank. So hatte Vereinsvorstand Patrick Kleinhans eine Postkarte mit Fotos der beiden Wetterstationen kreiert, die den Bettelbriefen beigelegt wurden. Diese wiederum konnten nur dank der Freiwilligen verschickt werden, die 5000 Couverts bepackten und mit Etikette versahen. Ein Dank ging auch an die abtretende Aktuarin Esther Pfiffner und an Susan Tanner, die das Amt übernimmt.


18.12.2012


Foto: VVM

«Was lange währt, wird endlich gut!»

Während mehrerer Jahre hat sich der Vorstand, im besonderen der Präsident Res Hasler, dafür eingesetzt, die zwei Wetterstationen zu renovieren und wieder funktionstüchtig und in einem top Zustand der Männedörfler Bevölkerung zu übergeben. Neben finanziellen Mitteln und dem zeitlichen Engagement steckt auch viel Herzblut in diesem Projekt. Und das Resultat daraus kann sich durchaus sehen lassen: Am Bahnhof, geschützt von der grossen, alten Platane, erfreut die Lambrecht aus dem Jahre 1901 Interessierte und Passanten. Etliche Jahre weniger auf den Buckel, aber ebenso liebevoll restauriert, ist das 2. Prunkstück aus dem Jahre 1971: die Koch-Wettersäule. Sie hat ihren Platz an der Schifflände gefunden und verleiht diesem Ort der Begegnung von jung und alt Eleganz und weckt Interesse bei Ausflüglern und Besuchern.

Der Vorstand des VVM wünscht allen ein schönes und gesundes neues Jahr! 


19.12.2011


Foto: VVM


(v.l.n.r.) Schmied Peter Bantli,
VVM Präsident Res Hasler,
Gemeinderätin Heidi Burkhardt,
Gemeinderat Thomas Lüthi

Foto: VVM


Foto: VVM


Foto: VVM

Wetterstation verleiht der Schifflände Männedorf Eleganz

Ein knappes halbes Jahr nach der Einweihung der Wettersäule am Bahnhof, lud der Verkehrsverein Männedorf zum zweiten Mal ein. Dieses Mal an den Schiffsteg.

Eine Wettersäule im Dorf zu haben, ist etwas besonderes. Gerade mal 177 Exemplare gibt es schweizweit auf 2515 Gemeinden. Dass gleich zwei davon in Männedorf stehen, ist dem Verkehrsverein zu verdanken. Zwar wurde die ältere der beiden bereits vor 110 Jahren aufgestellt, doch als sie 1971 durch eine neue ersetzt wurde, verschwand sie spurlos. Erst vor wenigen Jahren fand man sie in der alten Leuenschüür wieder – in lädiertem Zustand. Es war Vereinspräsident Andreas Hasler, der sich ihr annahm.

Er und seine Vereinskollegen suchten zunächst einen Spender und dann einen Experten, der in der Lage wäre, die Lambrecht-Wettersäule zu restaurieren. Bereits als man den Entschluss fasste, das Schmuckstück wieder an seinem alten Standort aufzustellen, war den Verantwortlichen klar, dass sie auch für die neuere Koch-Wetterstation einen schönen Platz suchen würden. Sie sollte nicht das gleiche Schicksal wie die Lambrecht-Säule ereilen.

Bescheidenere Feier

Anfang Dezember, ein knappes halbes Jahr nach der Einweihung der restaurierten Lambrecht, hat der Verein zusammen mit Vertretern der Gemeinde und den beteiligten Handwerkern die 40-jähige Koch eingeweiht. Weniger Männedörfler waren anwesend als bei der ersten Feier, die Reden waren kürzer, die Ah und Ohs leiser, der Apéro bescheidener. Die Gäste waren sich denn auch einig, dass die neue Wettersäule am Schiffsteg zwar schön, aber doch nicht ganz so schön wie jene am Bahnhof sei.
 
Schmied Peter Bantli hat bewusst darauf verzichtet, die Koch mit demselben extravagant geschwungenen Dächlein auszustatten. Stattdessen hat er ihr ein einfaches, aber elegantes Turmdach mit Wetterfahne verpasst. Zum Verwechseln ähnlich hat er das Gehäuse mit den vier gedrehten Eisensäulen gefertigt. Auch diese Restauration von 10200 Franken habe der Verein ohne die Hilfe der Gemeinde berappen können, sagte Vereinspräsident Hasler. Möglich sei dies dank eines Legats von Hermann Känzig gewesen. Der Steinsockel stammt aus der Werkstatt von Urs Trachsel, der ihn dem Verein geschenkt hat.

Beim Verkehrsverein wiederum bedankte sich Gemeinderat Thomas Lüthi. Nachdem nämlich klar wurde, dass aus dem Plan, die Wetterstation auf dem Areal des neuen Zentrum Leue aufzustellen, nichts würde, setzte sich Res Hasler vehement für den Standort am See ein. „Dank deiner Sturheit können wir die Wettersäule heute am richtigen Ort zur richtigen Zeit, kurz vor Weihnachten, einweihen.“ Auch Gemeinderätin Heidi Burkhardt lobte den Präsidenten: „Eine Gemeinde lebt von engagierten Menschen wie Res Hasler, die sich so lange für ein Ziel einsetzen, bis sie es erreichen.“ Wettersäulenexperte Paul Bächtiger findet den Standort goldrichtig. Wettersäulen direkt ans Seeufer zu stellen, habe Tradition, sagt er.

Nadja Belviso


27.06.2011


                                                   Foto: Ursula Gerber


Präsident Res Halser erläutert an der Einweihung am 8. Juni die Geschichte der Renovation der Wetter-säule.                                                       Foto: VVM


                                                               Foto: VVM


Paul Bächtiger, Wetterstationen-Experte aus Horgen,
erklärt an der offiziellen Einweihung den Besuchern und Besucherinnen die Geheimnisse alter Wetter-säulen.                                                      Foto: VVM


                                                     Foto: VVM


                                                    Foto: Ursula Gerber

110-jährige Wetterstation in neuem Gewand

Dank der Spende eines alteingesessenen Männedörflers konnte der Verkehrsverein Männedorf eine alte Wettersäule restaurieren und an ihrem Originalstandort wieder aufstellen lassen.

Die Wetterstation, die der Verkehrsverein Männedorf letzte Woche einweihte, ist nicht einfach irgendeine. Die Messgeräte stammen von Wilhelm Lambrecht, einem Instrumentenbauer aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende, dem sogar der Kalif von Istanbul vertraute. Lambrecht-Wettersäulen jener Zeit gelten weltweit als besonders hochwertig. Kein Wunder, war der Horgener Experte Paul Bächtiger ganz aus dem Häuschen, als ihn der Männedörfler Verkehrsvereins-präsident Andreas Hasler zu sich einlud, um das Exemplar zu begutachten, das vor zehn Jahren in der alten Leuenscheune entdeckt wurde. Hasler hatte die Säule mit nach Hause genommen, um sie vor der Vernichtung zu retten.

Gekauft und aufgestellt werden konnte sie vor 110 Jahren dank dem Legat einer Männedörflerin. 821 Franken kostete damals die Wetterstation, Sockel und Umgebungsarbeiten inklusive. 24 Jahre später revidierte sie der Männedörfler Optiker Gottlieb Isler. Erst 1971 wurde sie durch jene moderne Koch-Wettersäule ersetzt, an der die Pendler bis vor Kurzem hin und wieder stehen blieben, um zu herauszufinden, ob es sich lohnt, den Grill hervorzuholen. Es muss also genau 40 Jahren her sein, seit die alte Lambrecht-Säule in der Scheune verschwand. Damit die moderne Wettersäule aus dem Hause Koch nicht dasselbe Schicksal ereilt, wird sie an der Schifflände neu aufgebaut.

Auf der Suche nach einem Thermometer

Nachdem Andreas Hasler klar war, welchen Schatz er bei sich im Keller stehen hatte, setzten er und seine Vereinskollegen alle Hebel in Bewegung, um das historische Stück wieder in Betrieb nehmen zu können. Möglich wurde es dank eines privaten Spenders aus Männedorf, der die ganzen 13 000 Franken für Restauration, Gehäuse und Sockel bezahlte. Damit waren aber noch längst nicht alle Herausforderungen gemeistert. Erst einmal musste sich ein Optiker finden, der im Stande und bereit war, die alten Instrumente zu restaurieren. Fündig wurde der Verkehrsvereinspräsident schliesslich in Grindelwald.

Optiker Diego Martinaglia und sein Team zerlegten, revidierten, reparierten, polierten und lackierten die Instrumente, bauten sie wieder zusammen und justierten sie. Die Spezialisten musste diverse Kleinteile wie etwa Zeiger, Federn Schutzgläser, und dazugehörige Messingringe neu organisieren und zum Teil selbst herstellen. Bei den Hygrometern brachten sie neues Echthaar an. Einzig das Quecksilberthermometer konnte nicht mehr repariert werden und fehlt deshalb in der restaurierten Version der alten Säule. An seiner Stelle ist nun eine Tafel angebracht, die erklärt, wie die Instrumente zu lesen sind. Das Fachgeschäft sei aber immer noch auf der Suche nach einem Thermometer dieser Art, um die Männedörfler Wettersäule eines Tages komplettieren zu können, heisst es auf der Webseite des Optikers.

Rapperswiler Haube nachempfunden

Während sich Martinaglia um die Armaturen kümmerte, nahm sich Peter Bantli aus Zürich der Schmiedearbeiten für das Gehäuse an. Die elegant geschwungene Haube ist jener von Rapperswil nachempfunden. Den Vereinsmitgliedern war bei der Einweihung der Stolz ins Gesicht geschrieben. Und selbst die Verteter der SBB, auf deren Boden die Säule steht, schienen zufrieden mit der neuen, alten Wettersäule – obwohl das historische Stück ihnen Mehrarbeit abverlangt. Die Bahnhofsmitarbeiter müssen nun nämlich jeden Morgen Punkt 8 Uhr die Zeiger für den Hygrometer zu stellen.

Mehrere Dutzend Vereinsmitglieder, Helfer, Behördenvertreter und Interessierte nutzten die Gelegenheit, einen Experten in Männedorf zu haben und liessen sich die Funktionen der Säule und ihre Handhabung erläutern. „An die Scheibe zu pöpperlen, um die Wetterprognose positiv zu beeinflussen, ist zwar ein häufig unternommener Versuch“, erklärte dieser, „doch er ist selten mit Erfolg gekrönt.

Bericht: Nadja Belviso


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